Medicina: Oncoematologia pediatrica: Leucemia linfoblastica acuta
Deutsch |
hautblässe |
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Zuverlässigkeit des Belegs |
3
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Definition |
Fehlen der normalen Hautfärbung, die sich vor allem aus der Eigenfarbe des Gewebes, dem Gehalt an Körperfarbstoffen (Pigmente) und der Durchblutung zusammensetzt. Plötzliches Erblassen deutet auf eine verminderte Durchblutung der Hautkapillaren hin. Es kommt bei Ohnmacht, aber auch bei Erregung vor und ist Folge plötzlicher Ausschüttung des Nebennierenhormons Adrenalin, das ein Zusammenziehen der kleinsten Blutgefäße bewirkt. Dauernde Hautblässe findet sich bei Blutarmut (Anämie); hierbei findet man auch stets eine Blässe der Schleimhäute. Bei Pigmentmangel oder fehlender Sonnenbestrahlung kann die Haut fast weiß erscheinen. Als periorale Blässe wird die typische blasse Hautfärbung um den Mund bei Scharlach bezeichnet.
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Quelle Definition |
Brockhaus Gesundheit, F.A. Brockhaus GmbH, Leipzig - Mannheim
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Kontext |
Bei der ALL kommt es über die allgemeinen Symptome der akuten Leukämie besonders häufig zum Befall der Hirnhäute (Meningiosis leucaemica) mit Ansammlung leukämischer Zellen am Augenhintergrund; dies kann sich mit Kopfschmerzen, Erbrechen und Meningismus bemerkbar machen, häufig bestehen auch Gelenk-, Knochen- und Bauchschmerzen. Typisch sind Hautblässe, Lymphknotenschwellung und Hautblutungen.
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Quelle Kontext |
it08
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Bereich |
Pädiatrische Onkohämatologie
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en |
pallor
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it |
pallore cutaneo
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Zuverlässigkeitscode |
3
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