Medicina: Oncoematologia pediatrica: Leucemia linfoblastica acuta
Deutsch |
gvh |
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Zuverlässigkeit des Belegs |
3
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Variante |
Graft-Versus-Host, Graft-versus-host- Reaktion, GvHD.
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Definition |
kann nach Knochenmark /Stammzelltransplantation auftreten. Entzündungsähnliche Immunreaktion von Geweben des Empfängers, die dadurch ausgelöst wird, dass mit den Spenderzellen übertragene Immunzellen Gewebe des Empfängers als “fremd” erkennen und angreifen. Erste Zeichen: Hautausschläge, Durchfälle, Gelbsucht. Abwehrreaktion des Transplantats gegen Gewebe des Empfängers. Ggs. Transplantatabstoßung. Nach der Übertragung immunkompetenter Zellen, z.B. aus dem Knochenmark, bilden diese Zellen im Wirtsorganismus gegen den Wirt (Empfänger) gerichtete zytotoxische T-Zellen (Immunsystem) und Antikörper. Bei gesunden Empfängern werden diese rasch eliminiert. Bei Empfängern mit mangelnder Immunabwehr - beispielsweise infolge einer vorausgegangenen Chemotherapie oder Bestrahlung - folgen Veränderungen, die den Vorgängen bei einer Autoimmunkrankheit ähnlich sind. Symptome dieser Sekundärreaktion können Leber- und Milzvergrößerung, Durchfall und Hautveränderungen sein. Die Transplantation von Geweben mit wenig Blut- und Lymphgefäßen, wie etwa der Hornhaut, bereitet am wenigsten Probleme.
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Quelle Definition |
http://www.krebsinformation.de/fachbegriffe.html Brockhaus-Gesundheit
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Kontext |
Das "graft-versus-host" (GvH) Risiko ist bei Kindern generell relativ gering. Ist kein kompatibler Familienspender vorhanden, kann, falls vorhanden, ein HLA-kompatibler Fremdspender (matched unrelated donor, MUD) eingesetzt werden. Das GvH-Risiko ist höher als bei Familienspendern, Vorteil ist der GvL-Effekt.
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Quelle Kontext |
de07
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Synonym |
Transplantat-Wirt-Reaktion, Transplantat-gegen-Wirt-Reaktion, Transplantat-gegen-Wirt/Empfänger-Reaktion; GVHD-Risiko.
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Bereich |
Pädiatrische Onkohämatologie
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en |
GVHD
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it |
GvHD
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Zuverlässigkeitscode |
3
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