Medicina: Oncoematologia pediatrica: Leucemia linfoblastica acuta
Deutsch |
dna-index (de) |
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Zuverlässigkeit des Belegs |
3
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Definition |
Dieser Terminus resultiert aus einer Laboruntersuchung, bei der die DNA einer Zelle angefärbt und quantifiziert wird mittels der Durchflusszytometrie. Ein DNA Index von 1,0 ist normal und entspricht einem Chromosomensatz von 46 Chromosomen. Eine Keimzelle (z. B. Spermien oder eine Eizelle) hat 23 Chromosomen, d. h. einen DNA Index von 0,5. Leukämiezellen haben häufig mehr Chromosomen, entspricht einen höheren DNA Index. Daten aus der zweiten Hälfte der siebziger Jahre und aus den 80er Jahren haben gezeigt, dass Patienten mit einem DNA Index von > 1,3 (in anderen Studien > 1,25) eine günstigere Prognose haben.
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Quelle Definition |
Wörmann, B. (2002)
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Kontext |
Impulszytophotometrie (ICP). Diese Methode dient der Bestimmung des DNA-Gehalts der Blastenpopulation aus dem Blut oder KM bei der ALL. In verschiedenen Studien einschließlich derALL-BFM-Studien hat sich ein erhöhter DNA-Index (> gleich 1,16) als ein prognostisch besonders günstiger Parameter identifizieren lassen. Diese Methode hilft nicht bei der Artdiagnose, sie liefert aber rasch Ergebnisse, die zur individuellen Prognoseeinschätzung beitragen.
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Quelle Kontext |
de06
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Bereich |
Pädiatrische Onkohämatologie
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en |
DNA Index
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it |
DNA Index
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Zuverlässigkeitscode |
3
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