Deutsch |
philadelphia-chromosom |
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Zuverlässigkeit des Belegs |
3
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Variante |
Ph1
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Definition |
Charakteristischer Defekt des Chromosoms 22; häufig bei chronisch-myeloischer Leukämie. Das fehlende Stück des Chromosom 22 ist meist auf Chromosom 9 versetzt. Eine Subklassifikation der ALL folgt dem mit cytogenetischen Methoden definierten chromosomalen Status der Blastzellen. Von besonderer Bedeutung wegen ihrer schlechten Prognose ist die Philadelphia-Chromosom positive ALL (Ph´/bcr-abl-positiver ALL), t (9;22), üblicherweise immunologisch der c-ALL und prä-B-ALL entsprechend. Sie kann manchmal mit einer “lymphatischen Blastenkrise” einer chronischen myeloischen Leukämie verwechselt werden. Die Abgrenzung ist schwierig, doch einige klinische und zytomorphologische Befunde sind verschieden.
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Quelle Definition |
http://www.krebsinformation.de/fachbegriffe.html; de12
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Kontext |
Etwa 30% der Patienten mit ALL weisen bei Diagnosestellung ein Philadelphia- Chromosom auf, das molekularbiologisch durch den Nachweis des Fusionsgenes "bcr- abl" charakterisiert werden kann. Es ist Folge eines Genrearrangement zwischen den Chromosomen 9 (abl-Genort) und Chromosom 22 (bcr-Genort).
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Quelle Kontext |
de12
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Synonym |
Philadelphia-Translokation, Philadelphiatranslokalisation
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Bereich |
Pädiatrische Onkohämatologie
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en |
Philadelphia chromosome
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it |
cromosoma Philadelphia
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Zuverlässigkeitscode |
3
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