Deutsch |
hämatopoetische stammzellen |
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Zuverlässigkeit des Belegs |
3
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Variante von |
http://www.med.uni-marburg.de/klinaktuell/Nr17/Stammzelllabor.html
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Variante |
Vorläufer-Zellen
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Definition |
hämatopoetische Stammzellen, sind Zellen, die in der Lage sind, durch fortwährende Zellteilung während der gesamten Lebenszeit eines Menschen jeden Tag Blutzellen in sehr großer Menge herzustellen. Alle reifen Zellen des strömenden Blutes stammen dabei von dieser einen, hochspezialisierten Art pluripotenter Zellen, den Stammzellen ab.Der Begriff der Stammzelle soll dabei verdeutlichen, daß diese eine Zellart Ausgangspunkt für andere, reifere und somit spezialisiertere Zellen ist. Die normalerweise im Knochenmark, also den inneren Hohlräumen unserer Knochen, angesiedelten Stammzellen können nach heutiger Erkenntnis nicht nur alle Zellen des strömenden Blutes herstellen, sondern auch Ausgangszellen für Muskelzellen, Knochenzellen oder sogar Nerven- und Gehirnzellen sein.
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Quelle Kontext |
de08
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Quelle Abbildung |
http://www.med.uni-marburg.de/klinaktuell/Nr17/Stammzelllabor.html
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Synonym |
blutbildende Stammzellen
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Bereich |
Pädiatrische Onkohämatologie
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Nebenbegriff |
Bei der akuten lymphatischen Leukämie des Kindesalters wird untersucht, ob sich im Knochenmark dieser Patienten residuale normale hämatopoetische Stammzellen identifizieren und anhand ihres Oberflächenmarkerprofils von den leukämischen Zellen unterscheiden lassen.
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en |
hemopoietic stem cells
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it |
cellule staminali emopoietiche
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Zuverlässigkeitscode |
3
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Anmerkung |
Abbilldung: a) B-Zelle, b) T-Zelle, c) Erythrozyt, d) Thrombozyt, e) Monozyt, f) Granulozyt
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