Medicina: Oncoematologia pediatrica: Leucemia linfoblastica acuta
Deutsch |
leukozytose |
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Zuverlässigkeit des Belegs |
3
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Definition |
Vermehrung der Leukozyten-Zahl im peripheren Blut auf Werte > 10000/¼l ( = > 10 G/l); v.a. bei Infektionskrankheiten, lokalen Entzündungen, Leukämie; ferner zentral ausgelöste L. bei Zwischenhirnaffektionen (z.B. Ventrikelblutung); sowie die physiol. L. während der Schwangerschaft, nach schwerer körperlicher Arbeit (= myogene L., Bewegungs-L.), nach dem Essen (postprandiale L.), bei Rauchern, beim Säugling u. Kleinkind; ferner während oder nach Corticosteroid- oder Lithiumtherapie. Im Differentialblutbild unterscheidbar als Granulo-, Lympho-, Monozytose.
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Quelle Definition |
Roche Lexikon Medizin, 4. Auflage
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Kontext |
Klinische Materialien: Knochenmarkaspirat, peripheres Blut (bei Leukozytose in gleicher Weise diagnostisch verwendbar), Liquor bei morphologisch nicht oder nicht ausreichend sicher abklärbarem Verdacht auf ZNS-Befall, Pleuraerguss (insbesondere bei lymphoblastischem T-NHL/T-ALL) oder Peritonealerguß (insbesondere bei lymphoblastischem B-NHL/B-ALL)
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Quelle Kontext |
de12
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Bereich |
Pädiatrische Onkohämatologie
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en |
leukocytosis
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it |
leucocitosi
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Zuverlässigkeitscode |
3
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